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EnDeux - was ist das ?
Diese Version des Skatspieles erfordert strategische und logische Denkweise.
Ein Kartenblatt wird offen für Alleinspieler, wie Gegenspieler angezeigt. Dadurch ergeben sich
Schlussfolgerungen, die im Skat zu dritt einfach nicht möglich sind, dort dann nur vermutet oder nach
Wahrscheinlichkeit bestimmt werden können und sich meist erst im Spielverlauf ergeben.
Ablauf eines Spieles:
Es gibt nur 2 aktive Spieler. Es werden 3x 10 Karten verteilt und 2 als Skat sind im Stock, also wie beim Skat zu
dritt _ ganz normal. Der passive Spieler, also seine 10 Karten, sind vom Reizen ausgeschlossen, worin sich schon
mal eine gewisse Gefahr verbirgt. Die beiden aktiven Spieler reizen nun oder passen beide. Bekommt einer das Spiel
und wird Alleinspieler nimmt er den Skat auf, oder spielt Hand, alles wie sonst auch. Der passive Spieler ist vor
dem 1. Ausspiel immer in Mittelhand, der Alleinspieler nun, je nachdem, wer gegeben hat, Vorhand oder Hinterhand.
Wenn der Alleinspieler in Vorhand ausspielt, sieht er die Karten des passiven Gegenspielers noch nicht. Sobald der Alleinspieler ausgespielt
hat, öffnen sich die Karten des passiven Spielers für beide und der Gegenspieler spielt jetzt eine Karte seiner Wahl
aus den 10 Karten des passiven Spielers, anschließend eine Karte aus seinen eigenen 10 Karten.
Wäre der Alleinspieler in Hinterhand beim 1. Ausspiel gewesen, hätte er als dritter seine Karte in den ersten Stich geben müssen, bevor sich ihm dann auch die restlichen 9 Karten des passiven Gegenspielers gezeigt hätten.
Nun wird das Spiel weitergespielt und gewertet, wie sonst auch im Skat zu dritt, wobei der Gegenspieler immer auch für den passiven Gegenspieler mit die Karten zieht und die Entscheidung trifft , welche. Die Karten des passiven Gegenspielers bleiben bis zum Schluss dieses Spieles offen liegen.
Ein absoluter Vorteil hier: Man kann nie !! einem dritten Mitspieler Unvermögen oder unkonzentriertes Mitspiel oder ähnliches vorwerfen, weil man immer nur allein als aktiver Gegenspieler die Entscheidungen trifft. Eine ehrlichere Variante gibt es nicht, hier gibt es nur 2 Gegner, unbeeinflusst von schlechtem Gegenspiel. Auch der Glücksfaktor tritt hier deutlich in den Hintergrund, lediglich, wie sonst auch beim Skat zu dritt:
die Kartenverteilung und die Skataufnahme, die eben mal günstig und mal ungünstig ausfällt.
Je nachdem in welchem Stadium des Skatspielens sich ein Spieler befindet, wird er nun beim Endeux, sofern er diese Variante zuvor nicht kannte, seine Spielvorstellung und seine Taktik verbessern können. Im Normalfall, nach dem 1. Stich, gibt es erst mal eine Pause, denn nun durchdenken Alleinspieler und auch der aktive Gegenspieler, wie die Karten stehen, was derjenige auf der Hand hat, dessen Karten nicht sichtbar sind, was der Alleinspieler gedrückt haben wird, eben alles, was den weiteren Spielverlauf entscheiden wird. Jeder legt sich seine Strategie zurecht, errechnet, wenn es ihm möglich ist die maximal zu erreichende Punktzahl unter Einbeziehung der Möglichkeiten, die der andere hat, entsprechend auf seine Spielzüge zu reagieren.
Spieler, die beim Skat zu dritt im Gegenspiel so spielen, als wären es Glaskarten, d.h. man denkt, sie können die Kartenverteilung sehen, haben nichts anderes getan, als die Karten in ihrer Spielvorstellung eben so zu stellen, wie sie eventuell als einzige Möglichkeit zum Verlustfall führen können - mit Zauberei hat dies nichts zu tun. Mit dem EnDeux lassen sich solche Vorstellungsmöglickeiten erschliessen.
die Regeln, Reizstufen und Besonderheiten und Abweichungen in den AGBs
Kostenlose Unterweisungen und Endeuxspiele zum ausprobieren finden regelmässig im Turnierbereich statt.
Bitte achtet auf die Begrüssungszeile in den Bereichen. Die Übungs-Zeiten werden dort bekannt gegeben.
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