Über FairPlay

Niemand mag Spielverderber. Leider häufen sich in letzter Zeit die Beschwerden wegen extrem aggressiven Reizverhaltens in den offenen Turnieren. Zu Recht, wie wir festgestellt haben.

Einige Spieler benehmen sich wie im Wilden Westen und schrecken auch bei völlig aussichtslosen Punkteständen nicht davor zurück, Harakiri-Spiele bis zum Anschlag durchzuziehen, teils mutmaßlich sogar in der Absicht, die Mitspieler zu schädigen. Resultat sind häufig 5 und mehr Verlustspiele, nicht selten werden die Mitspieler am Tisch um ihre Gewinnchancen geprellt, vom verdorbenen Spaß ganz abgesehen.

Dieses Verhalten werden wir nicht länger dulden, sondern mit folgenden Maßnahmen gegensteuern:

  1. Es werden sämtliche Turnierserien mit 5 und mehr Verlustspielen proaktiv auf unsportliches Reizen überprüft.
  2. Es werden sämtliche Rocket Serien mit 3 und mehr Verlustspielen proaktiv auf unsportliches Reizen überprüft.
  3. Es werden Turnierserien von Spielern mit deutlich zu hohen Spielanteilen überprüft, sofern die hohen Spielanteile sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Das ist auf lange Sicht grenzwertig und deutet nach unserer Meinung stark auf ein unsportliches Verhalten hin.

Ergibt die Überprüfung, dass nicht unsportlich gespielt wurde, geschieht nichts weiter. Sofern durch die Überprüfung jedoch ein unsportliches Verhalten („Fehlverhalten“) festgestellt wird, passiert folgendes:

Es besteht die Möglichkeit, gegen eine Gebühr von 15 € die Verwarnungen beim Schiedsgericht anzufechten.

Von diesen Neuerungen unbetroffen bleibt die Möglichkeit der aktiven Beschwerde (und des Einspruchs). Sofern einer Beschwerde stattgegeben wurde, wird dies ab sofort ebenfalls zu gelben oder roten Karten und den vorgenannten Konsequenzen führen.